Von Aliens und Landkarten

Ich habe Recht. Meistens zumindest. Wobei mir der Begriff „Recht“ nicht gefällt. Impliziert er doch irgendeine externe Regelung, die mich „ermächtigt“, irgendetwas tun/haben/machen zu „dürfen“. So ein Schmarrn.

Es ist eher so, dass ich sehr schnell einen Überblick über die Zusammenhänge in sozialen Gebilden gewinne. Strömungen, Meinungen, Politik, Positionierungen, Äußerungen die auf Dinge einzahlen oder Äußerungen, die von irgendetwas ablenken oder die irgendetwas „pushen“ sollen. Das ist „Mein Ding“. Mir fliegen diese Informationen quasi zu. Mein Hirn saugt das alles irgendwie „automatisch“ auf und baut in seinem Informationsspeicher eine Landkarte des analysierten sozialen Gebildes auf. Wie eine Spielstraße auf einem Bett (wer kennt sie noch von früher? gibt’s die heute noch? keine Ahnung).

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Ich hatte noch keine Zeit…

Ich hatte noch keine Zeit für Thema X

Wie oft ich diesen Satz in meinem Leben schon gehört habe.

Früher reagierte ich zumeist mit einem Schulterzucken. Mittlerweile bin ich aber dazu übergegangen, (an Tagen guter Laune) den Leuten direkt auf diesen Satz zu antworten. Meine Lieblingsantwort ist: „Zeit. Wir haben alle gleich viel Zeit. Du meinst vermutlich eher, dass deine persönliche Priorisierung es bisher nicht zugelassen hat, sich um das Thema zu kümmern“.

Bisher habe ich noch keinen Menschen getroffen, der dann gelächelt und mir mit einem Grinsen erwidert hätte: „Recht hast Du. Das Jammern über zu wenig Zeit ist eh nur eine dumme Ausrede“.

In 100% der Fällen spürte ich eher eine Mischung aus Irritation, Beleidigtsein und Unverständnis beim Gegenüber. Der offensichtlich arrogante, klugscheißende Themensezierer hat wieder zugeschlagen.

Mitnichten. Was zu erklären wäre.

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Ein Blog, ein Blog!

Hallo liebe Leser.

Ein schlauer Mensch riet mir kürzlich, es doch einfach mal mit einem Blog zu versuchen. Ein Blog, in dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen kann, um meinem Kopf nicht länger das Gefühl zu geben, er müsse das alles in sich aufsaugen und geräuschlos absorbieren. So eine Art „öffentliches Tagebuch“. Einfach mal „ich selbst“ sein und vielleicht vielleicht – auf diese Weise auch gleichgesinnte zu finden, die sich ebenfalls gerne einmal „einen Kopf“ machen.

Ich habe (und hatte schon immer) Schwierigkeiten, zu verstehen, wieso so niemanden aufzufallen scheint, dass die meisten Alltags-Probleme da draussen recht simpel zu erklären sind und dass viel Leid vermieden werden könnte, wenn ein paar Dinge objektiv und unemotional (auf Basis von Fakten) angegangen werden würden. Leider ist das aber kein Thema für den obligatorischen (und von mir verabscheuten) Smalltalk auf den gesellschaftlichen Events da draussen – daher nun dieser Blog.

In der folgenden Zeit möchte ich über Themen schreiben, die mich beschäftigen.

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