Unverständnis

Ich bin es so leid.

Wieso geben sich so viele Menschen (vor allem so viele meiner Kunden) mit so minderer Qualität anderer Dienstleister/Mitarbeiter/Berater zufrieden?

Wieso lassen sich alle auf der Nase herumtanzen?

Und wo sind überhaupt die ganzen „alten Tugenden“ hin die ich so schätze und die, meiner Meinung nach, selbstverständlich sein sollten?

Ich spreche von Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Transparenz/Ehrlichkeit, Geradlinigkeit, Authenzitität, Kundenorientierung, Selbstlosigkeit, Güte, „Sinn“.

Sind diese Dinge ausgestorben und ich werde den Rest meines Lebens mit jüngeren Menschen kämpfen müssen, die komplett andere Werte zu haben scheinen (und daher auch nicht „verstehen“, dass man wütend auf sie sein könnte)?

Der Buddha sagt: Du kennst die Welt nicht ändern, sonder nur Dich selbst (bzw. Deine Einstellung). Gut möglich.

Ich habe einfach nur unglaubliche Schwierigkeiten zu verstehen/zu akzeptieren, wenn Menschen so elementare Tugenden vermissen lassen. Diese sind aus meiner Sicht so dermassen elementar und Voraussetzung für ein funktionierendes Miteinander, dass man sie nicht vernachlässigen DARF. Sag‘ ich. Glaub‘ ich. Mein‘ ich.

Wobei … abstrakt betrachtet prallen hier natürlich wieder nur unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander. Meine, mit den anscheinend unrealistisch hohen Ansprüchen an die „Qualität/Reife der Umgebung“, und die des großen Rests der Masse. Ab und zu treffe ich Menschen, die ähnlich „ticken“ und mit denen kann ich dann in Lichtgeschwindigkeit kommunizieren. Aber verdammt nochmal – das ist einfach nur ganz ganz selten.

Ich bin anders. Ein Einzelgänger. Ein Alien. Irgendwie so „programmiert“.  Ich kann nicht anders. Ich muss helfen. Ich muss optimieren. Ich muss darauf hinwirken, dass Dinge „einfacher“ und „smooth“ werden. Und ich finde meinen Ansatz zumeist „richtiger“ als den vieler anderer. Weil er „gut“ ist und „hilft“. Und „produktiv“ und „auf lange Sicht hilfreich für alle“ weil er „Stress“ und „Aufwand“ reduzieret. Also muss er doch „richtig“ sein?!

Aber kann man das „richtig sein“ überhaupt final festlegen, wo doch alles (vor allem dieses Thema) subjektiv (= also: meines) ist?

Aus dieser Gedankenschraube komme ich nicht heraus. Ich ärgere mich, obwohl ich weiß, dass es nur mein persönlicher Ärger ist,  basierend auf persönlichen Glaubensgrundsätzen. Und weil ich glaube, dass die Welt eine bessere wäre, wenn man die Dinge so tun würde, wie ich sie vorschlage.

Aber das wird nicht passieren, denn die meisten Menschen sind so unglaublich unreflektierend unterwegs, dass sie garnicht merken, was sie für Schaden anrichten. Und wir „sensitiven“ müssen den Mist dann ausbaden, aufräumen und permanent in Konflikte einsteigen, die man hätte im Vorwege vermeiden können. Was für ein Drama.

Fazit: Frustrierend. Wie immer.

Ich habe fertig.

-Eurer Themensezierer

 

 

 

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